Referenzen und Kompetenzfelder in der Shop-Integration
Über 50 abgeschlossene Integrationsprojekte in acht Branchen. Hier zeigen wir unsere Kompetenzfelder, unseren Projektansatz und typische Szenarien — konkrete Referenzen stellen wir im persönlichen Gespräch vor.
50+
abgeschlossene Projekte
97%
Vertragsverlängerungsrate
seit 2013
Integrationserfahrung
8
Branchen mit Projekterfahrung
In über 50 Integrationsprojekten haben wir ein breites Kompetenzspektrum aufgebaut. Von der SAP-Anbindung über die DATEV-Integration und Dynamics-Konnektoren bis zu individuellen API-Lösungen und Middleware-Architekturen decken wir das gesamte Spektrum der Shop-Systemintegration ab. Auf dieser Seite beschreiben wir unsere Kompetenzfelder, typische Projektszenarien und unsere Methodik. Konkrete Projektergebnisse und Kundenreferenzen stellen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch vor.
Unsere technischen Kompetenzfelder
Jedes Integrationsprojekt ist anders, aber die technischen Herausforderungen lassen sich in wiederkehrende Kompetenzfelder einteilen. In jedem dieser Bereiche haben wir über die Jahre tiefgreifende Erfahrung gesammelt und bewährte Lösungsansätze entwickelt, die wir auf die individuellen Anforderungen unserer Kunden anpassen.
SAP-Integration
Bidirektionale Anbindung von SAP Business One und S/4HANA über Service Layer, OData und RFC/BAPI. Artikeldaten, Preise, Bestände und Aufträge in Echtzeit synchronisiert. Mehr erfahren
DATEV-Buchhaltungsanbindung
Automatisierte Belegübergabe an DATEV Unternehmen Online und Rechnungswesen. Regelbasierte Kontierung, GoBD-konforme Archivierung und internationales Steuer-Handling. Mehr erfahren
Dynamics 365 Integration
REST/OData-Anbindung an Microsoft Dynamics 365 Business Central. Cloud- und On-Premises-Varianten, Custom-API-Entwicklung in AL und Webhook-basierte Event-Integration. Mehr erfahren
API-Entwicklung
Konzeption und Implementierung von REST- und GraphQL-APIs mit OAuth 2.0, Rate Limiting, Versionierung und OpenAPI-Dokumentation für durchgängige Datenflüsse. Mehr erfahren
Middleware und ESB
Zentrale Orchestrierungsschichten mit RabbitMQ, Redis Streams und Event-Driven-Architecture. Hub-and-Spoke-Topologien für komplexe Systemlandschaften. Mehr erfahren
Compliance und Sicherheit
DSGVO-konforme Datenflüsse, GoBD-Archivierung, verschlüsselte Übertragung und rollenbasierte Zugriffskontrolle auf alle Schnittstellen.
Typische Projektszenarien
Integrationsprojekte lassen sich in wiederkehrende Szenarien einteilen, die jeweils eigene Herausforderungen und Lösungsansätze erfordern. Die folgenden vier Muster begegnen uns am häufigsten und illustrieren die Bandbreite unserer Arbeit.
Vier wiederkehrende Integrationsszenarien
Ob Erstanbindung, Buchhaltungs-Automatisierung, Multi-System-Orchestrierung oder ERP-Wechsel im laufenden Betrieb: Die meisten Projekte lassen sich einem dieser vier Muster zuordnen. Jedes bringt eigene Risiken mit, die wir aus der Projektpraxis kennen und von Beginn an einplanen.
- Datenhoheit je Entität vor der Umsetzung geklärt
- Kritische Pfade zuerst als Proof of Concept validiert
- Rollback-Option für jeden Cutover
Szenario 1: Erstanbindung eines ERP-Systems an den Online-Shop
Das häufigste Szenario: Ein Unternehmen betreibt einen Online-Shop und ein ERP-System parallel, aber die Daten werden manuell zwischen beiden Systemen übertragen. Artikeländerungen im ERP werden per CSV exportiert und in den Shop importiert. Bestellungen aus dem Shop werden manuell im ERP erfasst. Preisänderungen dauern Tage statt Sekunden. Die Lösung: Eine bidirektionale Echtzeit-Synchronisation, die Artikelstammdaten, Preise, Bestände und Aufträge automatisch zwischen ERP und Shop austauscht. Typische Projektlaufzeit: acht bis zwölf Wochen für die Kernintegration, mit phasenweiser Erweiterung in den Folgemonaten.
Szenario 2: Ablösung manueller DATEV-Buchungsprozesse
Viele E-Commerce-Unternehmen erstellen ihre Rechnungen im Shop oder ERP und übergeben sie manuell an den Steuerberater. Bei steigendem Bestellvolumen wird dieser Prozess zum Engpass: Hunderte Rechnungen pro Monat manuell kontieren und in DATEV erfassen bindet erhebliche Personalkapazität und ist fehleranfällig. Die Lösung: Eine automatisierte DATEV-Schnittstelle, die Rechnungen, Gutschriften und Zahlungseingänge regelbasiert kontiert und in DATEV Unternehmen Online übergibt. Typische Amortisationszeit: unter sechs Monaten bei über 200 Belegen pro Monat (Projekterfahrung).
Szenario 3: Multi-System-Integration mit Middleware
Wachsende Unternehmen entwickeln häufig eine Systemlandschaft mit fünf oder mehr Systemen: Shop, ERP, PIM, CRM und Buchhaltung. Ohne zentrale Orchestrierung entstehen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, die schwer zu warten und zu erweitern sind. Die Lösung: Eine Middleware-Architektur, die als zentrale Drehscheibe alle Datenflüsse orchestriert. Jedes System kommuniziert nur mit der Middleware, was die Gesamtkomplexität drastisch reduziert und die Erweiterung um neue Systeme vereinfacht.
Szenario 4: Migration auf ein neues ERP bei laufendem Shop
Der Wechsel des ERP-Systems bei laufendem Shop-Betrieb ist eines der anspruchsvollsten Integrationsszenarien. Während der Übergangsphase müssen beide ERP-Systeme parallel betrieben werden, die Daten konsistent gehalten und der Cutover zum neuen System mit minimaler Betriebsunterbrechung durchgeführt werden. Unsere Middleware-Architektur erleichtert dieses Szenario erheblich: Der Shop-Adapter bleibt unverändert, nur der ERP-Konnektor wird ausgetauscht. Der Parallelbetrieb kann über das Routing in der Middleware gesteuert werden.
Welches Integrationsszenario passt zu Ihrer Systemlandschaft?
Sagen Sie uns, welche Systeme bei Ihnen im Einsatz sind. Wir ordnen Ihr Vorhaben ein und zeigen anhand vergleichbarer Projekte, wie wir es angehen würden.
Unsere Projektmethodik
Integrationsprojekte erfordern eine besonders sorgfältige Methodik, weil sie an der Schnittstelle mehrerer Systeme, Teams und Verantwortlichkeiten arbeiten. Unsere Methodik hat sich in über 50 Projekten bewährt und stellt sicher, dass technische Komplexität beherrschbar bleibt, Risiken frühzeitig erkannt werden und das Ergebnis den geschäftlichen Anforderungen entspricht.
Discovery und Systemanalyse
In Workshops mit Ihren Fach- und IT-Abteilungen erfassen wir die bestehende Systemlandschaft, Datenflüsse und Schmerzpunkte. Das Ergebnis ist ein Integrations-Blueprint mit allen Schnittstellen, Datenformaten und Prioritäten.
Proof of Concept für kritische Pfade
Die risikobehaftetsten Integrationen werden als Proof of Concept implementiert und mit realen Testdaten validiert. So erkennen wir technische Hürden, bevor sie den Projektzeitplan gefährden.
Iterative Entwicklung mit transparentem Fortschritt
Zweiwöchentliche Sprints mit definierten Deliverables und Reviews. Sie sehen nach jedem Sprint funktionsfähige Integrationen auf der Staging-Umgebung und können Prioritäten und Scope anpassen.
Integrations- und Lasttests unter realen Bedingungen
End-to-End-Tests mit realistischen Datenvolumina: Massenimport, Parallelverarbeitung, Failover-Szenarien. Erst wenn alle definierten Testfälle bestanden sind, erfolgt die Freigabe für den Go-Live.
Cutover und Hypercare
Detaillierter Cutover-Plan mit Initialmigration, Validierung und Rollback-Option. Zweiwöchige Hypercare-Phase mit erhöhter Überwachung und schneller Reaktion auf unvorhergesehene Edge Cases.
Langfristiger Betrieb und Weiterentwicklung
SLA-basierte Betriebsverträge mit Monitoring, Alerting und quartalsweisen Optimierungsgesprächen. Proaktive Anpassung an System-Updates und Erweiterung um neue Datenflüsse.
Was Qualität nach dem Go-Live bedeutet
Wir sind überzeugt, dass sich die Qualität einer Integration erst in den Monaten nach dem Go-Live zeigt, nicht am Tag der Übergabe. Deshalb ist jede Schnittstelle ab Tag 1 überwacht, und die erste Betriebsphase ist klar getaktet.
- Monitoring und Alerts ab dem ersten Produktivtag
- Contract-Tests erkennen Breaking Changes vor dem Update
- Quartalsweise Reviews von Datenqualität und Performance
Branchen, in denen wir Integrationserfahrung haben
Großhandel und Distribution
Hochfrequente Bestands- und Preissynchronisation, Staffelpreise, Rahmenverträge, EDI-Anbindungen und Multi-Lager-Szenarien mit Echtzeit-ATP-Berechnung.
Fertigungsindustrie
Stücklisten-Integration, Konfiguratoranbindung, Produktionssystem-Kopplung für Liefertermine und Kapazitätsplanung neben klassischer ERP-Shop-Synchronisation.
Technischer Fachhandel
ETIM/ECLASS-konforme Produktklassifikation, BMEcat-Katalogaustausch, komplexe Variantenlogik und technische Merkmalssynchronisation zwischen PIM und Shop.
E-Commerce und Retail
Multi-Channel-Integration mit Marktplätzen, POS-Systemen und eigenen Webshops. Zentrale Bestands- und Preisverwaltung über alle Vertriebskanäle hinweg.
Internationaler Handel
Multi-Währungs- und Multi-Steuer-Szenarien, OSS-konforme Steuerzuordnung, länderspezifische Preislisten und internationales DATEV-Reporting.
Dienstleistungsunternehmen
CRM-Shop-Integration für Projektgeschäft, Angebots- und Auftragssynchronisation, Stundensatz-basierte Preismodelle und Projektabrechnungsanbindung.
Illustrative Projektverläufe
Weil wir konkrete Kundennamen aus Vertraulichkeitsgründen nicht öffentlich nennen, zeigen die folgenden Verläufe anonymisiert, wie typische Projekte bei uns ablaufen: von der Ausgangslage über die Maßnahme bis zum Ergebnis. Die genannten Zahlen stammen aus unserer Projekterfahrung und sind illustrativ.
Illustrative Projektverläufe aus unserer Praxis
Anonymisierte, illustrative Projektverläufe (Projekterfahrung) — keine namentlichen Kundenangaben.
Qualitätsmerkmale unserer Projektarbeit
Umfassende Dokumentation
Jedes Projekt liefert eine vollständige Schnittstellendokumentation: API-Spezifikationen, Mapping-Matrizen, Architekturdiagramme und Betriebshandbücher. Kein undokumentierter Code, keine impliziten Abhängigkeiten.
Automatisierte Tests
Unit-Tests, Integrationstests und Contract-Tests sichern jede Schnittstelle ab. Regressionstests verhindern, dass Änderungen bestehende Funktionalitäten beeinträchtigen. Lasttests validieren die Performance.
Monitoring ab Tag 1
Jede Schnittstelle wird von Anfang an mit Monitoring ausgestattet. Dashboards, Alerts und detaillierte Logs ermöglichen proaktive Fehlererkennung und schnelle Problemanalyse.
Wir sind überzeugt, dass die Qualität der Projektarbeit sich in den ersten zwölf Monaten nach Go-Live zeigt, nicht am Tag der Übergabe. Deshalb legen wir besonderen Wert auf Wartbarkeit, Erweiterbarkeit und umfassende Dokumentation. Drei Aspekte unterscheiden unsere Projektarbeit von generischen Integrations-Dienstleistern: die Tiefe der plattformspezifischen Expertise in Shopware CE und den führenden ERP-Systemen, der strukturierte und dokumentierte Projektansatz sowie die langfristige Perspektive auf wartbare, erweiterbare Architekturen.
Integration als Nebenleistung oder als Kerngeschäft
| Aspekt | Integration als Nebenleistung | Unser spezialisierter Ansatz |
|---|---|---|
| Systemkenntnis | Oberflächliche Standard-Konnektoren | SAP-RFC, Dynamics-OData und DATEV-Format aus der Tiefe |
| Fehlerbehandlung | Funktioniert im Test, bricht unter Last | Dead-Letter-Handling, Retry-Logik, Randfall-Tests |
| Architektur | Punkt-zu-Punkt, schwer wartbar | Entkoppelte Middleware, dokumentiertes Mapping |
| Nach dem Go-Live | Projekt endet mit der Übergabe | SLA-Betrieb, Monitoring und quartalsweise Reviews |
| Updates | Reaktiv bei Ausfall | Kompatibilitätsprüfung vor jedem System-Update |
Was unsere Kunden an der Zusammenarbeit schätzen
Die Vertragserneuerungsrate von 97 Prozent (Projekterfahrung) ist das deutlichste Signal, dass unsere Projektarbeit überzeugt. Aber Zahlen allein erzählen nicht die ganze Geschichte. Im persönlichen Gespräch hören wir regelmäßig, welche Aspekte unserer Arbeit den größten Unterschied machen. Erstens die Tiefe der Systemkenntnis: Wir kennen die Eigenheiten von SAP-Schnittstellen, Dynamics-APIs und DATEV-Formaten aus der täglichen Projektpraxis, nicht aus der Dokumentation. Zweitens die Qualität der Fehlerbehandlung: Unsere Middleware-Lösungen sind für den Produktivbetrieb konzipiert, nicht für die Demo. Drittens die langfristige Perspektive: Wir bauen Architekturen, die mit dem Geschäft wachsen, statt kurzfristige Lösungen, die in sechs Monaten zum Problem werden.
Besonders geschätzt wird unsere proaktive Kommunikation: Wöchentliche Statusupdates, gemeinsame Projektboards und transparente Dokumentation von Risiken und Entscheidungen. Wenn ein technisches Problem auftritt, kommunizieren wir es sofort mit einer Analyse und Lösungsvorschlägen, statt es unter den Teppich zu kehren. Diese Haltung schafft das Vertrauen, das die Grundlage für die langjährigen Partnerschaften mit unseren Kunden bildet.
Konkrete Ergebnisse auf Anfrage
Das Wichtigste zu unseren Referenzen
- 50+ abgeschlossene Integrationsprojekte (Projekterfahrung) in acht Branchen, seit 2013.
- 97 % Vertragsverlängerungsrate (Projekterfahrung) — ein belastbarer Hinweis auf langfristige Zusammenarbeit.
- Konkrete Kundenreferenzen stellen wir aus Vertraulichkeitsgründen im persönlichen Gespräch vor.
- Setup-Festpreise ab 1.490 € netto, ERP-Anbindungen ab 4.900 € netto — planbar nach der Systemanalyse.
Langfristige Betreuung und Systemevolution
Eine Integration ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern eine dauerhafte Verbindung zwischen Systemen, die sich unabhängig weiterentwickeln. ERP-Updates, Shop-Updates, neue API-Versionen und veränderte Geschäftsprozesse erfordern regelmäßige Anpassungen. Unsere Wartungsverträge umfassen proaktives Monitoring aller Synchronisationsprozesse, zeitnahe Anpassung an API-Änderungen beider Systeme und quartalsweise Reviews der Datenqualität, Performance und Fehlerquoten. Durch automatisierte Contract-Tests erkennen wir Breaking Changes frühzeitig und können vor dem Produktiv-Update reagieren. Diese langfristige Betreuung ist der Grund, warum 97 Prozent (Projekterfahrung) unserer Kunden ihren Vertrag verlängern.
Die Weiterentwicklung geht über reine Wartung hinaus: Wenn neue Geschäftsprozesse digitalisiert werden sollen, neue Datenflüsse benötigt werden oder die Systemlandschaft erweitert wird, stehen wir als technischer Partner bereit. Unsere tiefe Kenntnis Ihrer bestehenden Integration ermöglicht es, Erweiterungen effizient und konsistent umzusetzen, ohne die bestehende Architektur zu destabilisieren. Jede Erweiterung wird dokumentiert, getestet und in das bestehende Monitoring integriert. Wenn Sie erfahren möchten, wie wir ähnliche Projekte in Ihrer Branche umgesetzt haben, vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch.
Häufig gestellte Fragen zu unseren Referenzen
Einen Einblick in unsere Arbeitsweise geben auch unsere Fachartikel: Observability für Schnittstellen beschreibt, wie wir Datenflüsse überwachen, Testumgebungen für ERP-Schnittstellen zeigt unser Vorgehen vor dem Go-Live, und Idempotenz und Retry-Strategien erklärt das Fehlerkonzept hinter jeder Anbindung.