Preise, die vor dem Projekt feststehen
Setup-Festpreise je Anbindung, ein nachvollziehbar hergeleiteter Projekttag und ein Stundensatz für kleine Arbeiten. Diese Seite zeigt, wie sich der Preis Ihrer Schnittstelle zusammensetzt und woran er sich ändert.
Setup-Festpreis · netto zzgl. USt.
- Verbindlicher Festpreis erst nach der kostenfreien Systemanalyse
- Ein Preis je Anbindung statt einer Pauschale für das Gesamtprojekt
- Drittlizenzen für Konnektoren, Middleware und Buchhaltungstools getrennt ausgewiesen
- Änderungen im laufenden Projekt nur nach schriftlicher Freigabe
Der Einstiegspreis gilt für eine klar abgegrenzte Anbindung, etwa einen Beleg-Export in die Finanzbuchhaltung oder eine Zahlungsschnittstelle. Warenwirtschaftssysteme wie JTL-Wawi oder Lexware beginnen bei 4.900 €, Microsoft Dynamics 365 Business Central bei 6.900 €, SAP Business One bei 9.900 €, jeder zusätzliche Marktplatz-Kanal bei 2.480 €. Individuelle Entwicklung rechnen wir über den Projekttag 990 € netto oder den Stundensatz 119 € netto ab. Alle Preise netto zzgl. USt.
Die meisten Integrationsangebote lassen genau die Frage offen, die vor der Beauftragung zählt: Was kostet das am Ende? Wir arbeiten deshalb mit zwei getrennten Preislogiken. Für Anbindungen, deren Umfang sich vorher sauber beschreiben lässt, nennen wir einen Setup-Festpreis. Für alles, was sich nicht vorab abgrenzen lässt, gibt es einen Projekttag und einen Stundensatz. Diese Seite legt beide Logiken offen — einschließlich der Frage, warum der Projekttag bewusst kein Vielfaches des Stundensatzes ist.
Das Preisgefüge auf einen Blick
Setup-Festpreise je Anbindung
Ein Integrationsprojekt besteht selten aus einer einzigen Verbindung. Typisch sind zwei bis vier Anbindungen: das führende Warenwirtschafts- oder ERP-System, die Finanzbuchhaltung, eine Zahlungsschnittstelle und gegebenenfalls ein Marktplatz-Kanal. Wir kalkulieren jede dieser Anbindungen einzeln, weil sie unterschiedlich viel Arbeit machen und weil Sie so entscheiden können, was in die erste Ausbaustufe gehört und was später kommt. Ein Projekt mit DATEV-Anbindung und Zahlungsanbindung liegt damit in einer anderen Größenordnung als eine SAP-Integration mit Konditionstechnik und Verfügbarkeitsprüfung — und genau das soll der Preis auch abbilden.
Der Setup-Festpreis deckt Konzeption, Feldmapping, Entwicklung, Test auf einer Testumgebung, die Inbetriebnahme und die Übergabe mit Dokumentation ab. Er deckt nicht ab, was wir vorher nicht kennen: Sonderlogik, die erst im Projektverlauf auftaucht, Migrationen historischer Datenbestände oder Anpassungen an Systemen, auf die wir keinen Zugriff haben. Solche Punkte benennen wir in der Analyse, schätzen sie separat und geben sie erst nach Ihrer Freigabe in die Umsetzung. Die vollständige Leistungsbeschreibung je Modul finden Sie in der Leistungsübersicht.
Einstiegspreise je Anbindungstyp
Alle Preise netto zzgl. USt. Die genannten Beträge sind Einstiegspreise; der verbindliche Festpreis steht nach der kostenfreien Systemanalyse fest.
Beleg- und Zahlungsanbindung
Eine klar abgegrenzte Verbindung zu genau einem Zielsystem.
- Rechnungen, Gutschriften und Stornos strukturiert übergeben
- Regelbasierte Kontierung mit Erlöskonto und Steuerschlüssel
- Zahlungsanbindung inklusive Abgleich offener Posten
- Test auf einer Testumgebung des Zielsystems inklusive
- Drittlizenz für den Export getrennt ausgewiesen
Warenwirtschaft und ERP
Der Standard-Scope zwischen führendem System und Shop.
- Artikel, Preise, Bestände und Aufträge bidirektional
- JTL-Wawi und Lexware ab 4.900 €, Dynamics 365 ab 6.900 €
- SAP Business One ab 9.900 € wegen Konditionstechnik und Belegfluss
- Warteschlange mit automatischem Retry und Fehlerprotokoll
- Feldmapping und Transformationsregeln dokumentiert
Individuelle Entwicklung
Für alles, was sich vorab nicht sauber abgrenzen lässt.
- Stundensatz 119 € netto für abgegrenzte Einzelanpassungen
- Projekttag als Paketpreis inklusive Abstimmung und Übergabe
- Individuelle API-Entwicklung und Middleware
- Aufwandsschätzung vor Beginn, Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand
- Kein Mindestabruf, keine Vorauszahlung auf Stundenkontingente
Projekttag und Stundensatz: die Herleitung
Wer unsere Sätze nachrechnet, stößt auf eine scheinbare Ungereimtheit: Acht Stunden zu 119 € ergeben 952 €, der Projekttag kostet aber 990 €. Das ist kein Rechenfehler, sondern der Unterschied zwischen zwei Abrechnungsarten. Der Stundensatz gilt für abgegrenzte Einzelarbeiten, die wir in eine laufende Woche einschieben: ein zusätzliches Feld im Mapping, eine korrigierte Steuerschlüssel-Regel, ein neuer Webhook. Abgerechnet wird dabei, was tatsächlich an der Aufgabe gearbeitet wurde.
Der Projekttag ist dagegen ein Paketpreis für einen exklusiv reservierten Arbeitstag. Enthalten sind bis zu acht Stunden Umsetzung und zusätzlich alles, was einen solchen Tag überhaupt produktiv macht: Vorbereitung und Einlesen in Ihr System, Abstimmungstermine mit Ihnen oder Ihrem ERP-Betreuer, Dokumentation der Änderungen sowie die Übergabe am Ende des Tages. Im Stundenmodell werden genau diese Positionen einzeln mitgezählt. Der Projekttag ist deshalb bewusst kein Vielfaches des Stundensatzes: Er bündelt mehr Leistung, als acht reine Umsetzungsstunden abdecken.
Daraus folgt eine einfache Faustregel, die wir vor jeder Beauftragung selbst anwenden: Wer weniger als einen halben Tag Umsetzung braucht, fährt mit dem Stundensatz günstiger. Wer einen ganzen Tag mit Abstimmung, Test und Übergabe belegt, fährt mit dem Projekttag günstiger. Wir sagen Ihnen von uns aus, welche der beiden Abrechnungsarten für Ihren konkreten Auftrag die kleinere Rechnung ergibt, und halten das im Angebot fest. Beide Sätze verstehen sich netto zzgl. USt.
| Kriterium | Stundensatz 119 € netto | Projekttag 990 € netto |
|---|---|---|
| Abrechnungseinheit | Angefangene Viertelstunde | Ein reservierter Arbeitstag als Paket |
| Enthaltene Leistung | Reine Umsetzungszeit an der Aufgabe | Umsetzung plus Vorbereitung, Abstimmung, Doku, Übergabe |
| Typischer Anlass | Einzelnes Feld, einzelne Regel, ein Webhook | Ausbaustufe, Migration, größere Erweiterung |
| Planbarkeit | Aufwandsschätzung mit Bandbreite | Fester Betrag je Tag, Anzahl der Tage vorab geschätzt |
| Günstiger bei | Weniger als einem halben Tag Arbeit | Einem vollen Tag mit Abstimmung und Test |
| Weniger geeignet für | Mehrtägige Ausbaustufen | Kleine Korrekturen von 30 Minuten |
Was das in der Praxis bedeutet
Was den Preis Ihrer Schnittstelle bestimmt
Zwei Projekte mit demselben ERP und demselben Shop können sich im Aufwand deutlich unterscheiden. Der Grund liegt fast nie in der Technik der Schnittstelle, sondern in den Regeln, die vor der Übergabe greifen müssen. Diese sechs Faktoren erklären in der Projektpraxis den größten Teil der Preisunterschiede (Projekterfahrung).
Zahl der Datenflüsse
Artikel, Preise, Bestände, Aufträge, Belege und Retouren sind sechs eigenständige Flüsse mit eigenen Regeln. Jeder zusätzliche Fluss erhöht den Aufwand für Mapping, Test und Fehlerbehandlung.
Komplexität der Preisfindung
Ein Listenpreis ist schnell übertragen. Kundengruppen, Vertragspreise, Mengenstaffeln und Aktionslogik verlangen dagegen eine Preisabfrage zur Laufzeit gegen das führende System.
Varianten und Stammdatentiefe
Eine Größen-Farben-Matrix, Stücklisten oder konfigurierbare Produkte erzeugen ein Vielfaches an Datensätzen und erfordern eigene Abgleichslogik im Shop.
Steuer- und Belegregeln
Reverse-Charge, das OSS-Verfahren, Drittlandlieferungen und Gutschriften bringen jeweils eigene Kontierungs- und Prüfregeln mit, die im Mapping abgebildet werden müssen.
Schnittstellenqualität des Altsystems
Ein System mit dokumentierter REST-API ist deutlich schneller angebunden als eines, das nur Dateiexporte oder einen direkten Datenbankzugriff anbietet.
Datenmenge und Taktung
Wenige hundert Artikel im Nachtlauf sind etwas anderes als sechsstellige Artikelzahlen mit Echtzeit-Bestandsänderungen und Lastspitzen im Aktionsgeschäft.
Sie wollen wissen, wo Ihr Projekt in dieser Spanne liegt?
Wir sichten Ihre Systemlandschaft, benennen die nötigen Datenflüsse und nennen einen verbindlichen Festpreis je Anbindung, bevor die Entwicklung startet.
Was im Festpreis steckt und was getrennt ausgewiesen wird
Ein Preis ist nur dann transparent, wenn auch klar ist, was er nicht enthält. Wir trennen deshalb konsequent zwischen unserem Dienstleistungsanteil und den Kosten Dritter. Lizenzen für Konnektoren, Middleware-Komponenten, Buchhaltungs-Exportmodule oder Zahlungsdienstleister erscheinen im Angebot als eigene Position mit Anbieter und Laufzeit. So sehen Sie auf einen Blick, welcher Teil Ihres Budgets bei uns liegt und welcher Teil dauerhaft an Dritte geht.
- Im Setup-Festpreis enthalten: Konzeption und Feldmapping, Entwicklung der Anbindung, Transformationsregeln, Fehlerbehandlung mit Wiederholungslogik, Test auf einer Testumgebung, Inbetriebnahme und Übergabe mit schriftlicher Dokumentation.
- Getrennt ausgewiesen: Lizenzen für Konnektoren und Middleware, Buchhaltungs-Exportmodule von Drittanbietern, Gebühren von Zahlungsdienstleistern, Marktplatz-Gebühren sowie Hosting- oder Cloud-Kosten für Broker-Komponenten.
- Nach Aufwand: Sonderlogik, die erst nach der Analyse sichtbar wird, Migration historischer Datenbestände, Anpassungen an Systemen Dritter sowie Schulungen über die Übergabe hinaus.
- Optional und separat: laufendes Schnittstellen-Monitoring mit Alarmierung, vereinbarte Reaktionszeiten und regelmäßige Reviews nach dem Go-Live.
- Nicht berechnet: die Systemanalyse vor dem Angebot, das Erstgespräch und die Erstellung des Angebots selbst.
Von der Anfrage zum verbindlichen Festpreis
Erstgespräch, rund 30 Minuten
Wir klären, welche Systeme im Spiel sind, welche Prozesse heute manuell laufen und wo der größte Schmerz liegt. Danach wissen beide Seiten, ob ein Projekt sinnvoll ist. Dieses Gespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
Systemanalyse mit Blick in die Schnittstellen
Wir sehen uns die tatsächlich verfügbaren Schnittstellen an: Welche Felder liefert das ERP, welche Endpunkte bietet der Shop, wie sind Preise und Bestände dort abgebildet? Ohne diesen Schritt gibt es keinen verbindlichen Preis, sondern nur eine Schätzung.
Datenfluss-Konzept und Scope-Abgrenzung
Je Datenfluss halten wir fest, welches System führt, welche Felder übertragen werden und was bei Konflikten passiert. Was nicht im Scope steht, ist nicht im Festpreis — und wird als klar benannte Option ausgewiesen.
Verbindliches Angebot mit Festpreis je Anbindung
Sie erhalten einen Preis je Anbindung, eine Aufwandsschätzung für die nach Aufwand abgerechneten Teile und eine getrennte Aufstellung der Drittlizenzen. Zahlungsplan und Meilensteine stehen im selben Dokument.
Umsetzung mit Freigabe bei Änderungen
Taucht während der Umsetzung eine Anforderung auf, die nicht im Scope war, bekommen Sie eine kurze schriftliche Schätzung. Erst nach Ihrer Freigabe wird gearbeitet. Überraschungen auf der Schlussrechnung sind so ausgeschlossen.
Übergabe und Entscheidung über den Betrieb
Nach der Inbetriebnahme übergeben wir Dokumentation und Zugänge. Ob Sie danach ein Monitoring-Paket buchen, stundenweise Pflege beauftragen oder selbst weiterarbeiten, entscheiden Sie ohne Bindung an einen Folgevertrag.
Drei Wege, ein Integrationsprojekt zu kalkulieren
Offenes Stundenbudget, Pauschale oder Festpreis nach Analyse
Alle drei Modelle sind am Markt üblich. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wer das Risiko einer falschen Schätzung trägt.
Offenes Stundenbudget
- Projektstart ohne lange Vorarbeit möglich
- Änderungen lassen sich jederzeit einschieben
- Das Budgetrisiko liegt vollständig bei Ihnen
- Der Endpreis ist erst am Projektende bekannt
- Nachträgliche Diskussionen über Aufwände sind häufig
Pauschale ohne Analyse
- Eine einzige Zahl, die sich leicht vergleichen lässt
- Keine Vorleistung vor der Beauftragung nötig
- Der Risikoaufschlag steckt im Preis, ist aber nicht sichtbar
- Sonderfälle landen im Change-Request statt im Angebot
- Was genau enthalten ist, bleibt häufig unscharf
Festpreis nach Systemanalyse
- Preis je Anbindung statt einer Summe für alles
- Scope, Felder und Konfliktregeln stehen schriftlich fest
- Drittlizenzen getrennt vom Dienstleistungsanteil ausgewiesen
- Setup-Festpreis ab 1.490 € netto nach kostenfreier Analyse
- Die Analyse kostet Zeit, bevor die erste Zeile Code entsteht
Rechenbeispiele aus der Projektpraxis
Die folgenden Szenarien zeigen, wie sich Festpreis, Projekttag und Stundensatz in typischen Ausgangslagen kombinieren. Es handelt sich um illustrative Verläufe aus der Projektpraxis (Projekterfahrung), nicht um Angebote für einen konkreten Fall.
Wie sich die Preislogiken in der Praxis mischen
Illustrative Szenarien aus typischen Projektverläufen (Projekterfahrung), anonymisiert und ohne Kundenangaben. Alle Preise netto zzgl. USt.
Laufende Kosten nach dem Go-Live
Eine Schnittstelle ist kein Möbelstück, das man einmal aufstellt. ERP-Updates ändern Feldinhalte, Shop-Releases verändern Endpunkte, und Gesetzgebung ändert Belegregeln — die E-Rechnungspflicht ist dafür das aktuellste Beispiel. Für den laufenden Betrieb gibt es deshalb drei Bausteine, die Sie einzeln oder kombiniert buchen können. Keiner davon ist Pflicht, und keiner verlangt eine Bindung über die vereinbarte Laufzeit hinaus.
Pflege nach Aufwand
Kleine Anpassungen, neue Felder oder korrigierte Regeln rechnen wir zum Stundensatz von 119 € netto ab. Ohne Grundgebühr, ohne Mindestabruf, ohne vorausbezahltes Kontingent.
Schnittstellen-Monitoring
Automatisierte Prüfungen auf Durchsatz, Latenz und Fehlerquote mit Alarmierung, wenn ein Datenfluss stockt. Umfang und Reaktionszeiten legen wir gemeinsam fest.
Mehr erfahrenGeplante Ausbaustufen
Größere Erweiterungen wie ein weiterer Kanal oder ein neues Zielsystem buchen wir als Projekttage zu 990 € netto oder erneut als Setup-Festpreis.
Mehr erfahrenDas Wichtigste zu unseren Preisen
- Setup-Festpreise gelten je Anbindung, nicht pauschal für das Gesamtprojekt: ab 1.490 € netto für Beleg- und Zahlungsanbindungen, ab 4.900 € netto für Warenwirtschaft, ab 6.900 € netto für Dynamics 365 Business Central und ab 9.900 € netto für SAP Business One.
- Der Projekttag kostet 990 € netto und ist ein Paketpreis für einen reservierten Arbeitstag inklusive Abstimmung, Dokumentation und Übergabe.
- Der Stundensatz beträgt 119 € netto und eignet sich für abgegrenzte Einzelarbeiten. Acht reine Umsetzungsstunden ergeben rechnerisch 952 € — der Projekttag ist deshalb bewusst kein Vielfaches des Stundensatzes.
- Verbindlich wird jeder Preis erst nach der kostenfreien Systemanalyse; ohne Blick in die Schnittstellen nennen wir nur Spannen.
- Drittlizenzen für Konnektoren, Middleware und Exportmodule weisen wir immer getrennt vom Dienstleistungsanteil aus.
- Alle Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.