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SAP, DATEV und Dynamics Experten

ERP-Schnittstellen für Ihre Branche

Großhandel, Industrie, Fachhandel, Lebensmittel, Mode und Elektronik: Wir verbinden Warenwirtschaft und Onlineshop so, wie es Ihr Geschäftsmodell verlangt.

Großhandel Industrie Fachhandel Lebensmittel Mode Elektronik

Setup-Festpreis · netto zzgl. USt.

ab 1.490 € Setup-Festpreis je Anbindung
  • Ein Festpreis je Anbindung, unabhängig von der Branche
  • Branchenlogik wird in der Systemanalyse benannt und getrennt geschätzt
  • Drittlizenzen für Konnektoren und Middleware immer getrennt ausgewiesen
  • Verbindlich erst nach der kostenfreien Systemanalyse

Der Preis richtet sich nach der Anbindung, nicht nach der Branche. Eine Beleg- oder Zahlungsanbindung beginnt bei 1.490 €, eine Warenwirtschafts-Anbindung bei 4.900 €, Microsoft Dynamics 365 Business Central bei 6.900 € und SAP Business One bei 9.900 €. Branchenspezifische Sonderlogik wie Chargenführung, Variantenmatrix oder Konfiguratorregeln rechnen wir über den Projekttag 990 € netto oder den Stundensatz 119 € netto ab. Alle Preise netto zzgl. USt. Der Projekttag ist ein Paketpreis für einen reservierten Arbeitstag und damit bewusst kein Vielfaches des Stundensatzes — die Herleitung steht auf der Preisübersicht.

Der Unterschied zwischen einer funktionierenden und einer dauerhaft ärgerlichen Shop-Anbindung liegt selten in der Technik, sondern in den Geschäftsregeln. Ein Großhändler braucht kundenindividuelle Preise, ein Lebensmittelhändler Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten, ein Modehändler eine Größen-Farben-Matrix mit Retourenlogik. Dieselbe REST-Schnittstelle transportiert in allen Fällen Artikel und Bestellungen — aber welche Felder überhaupt gebraucht werden, welche Prüfungen greifen und was bei Abweichungen passiert, entscheidet die Branche. Diese Übersicht zeigt, worauf es je Branche ankommt und welche Anbindung dafür jeweils passt.

Sechs Branchen, ein Integrationsmuster

Branchenprofile im Vergleich
Gleiche Bausteine, unterschiedliche Geschäftsregeln
Artikel, Bestände, Preise und Aufträge fließen überall. Worüber ein Projekt entschieden wird, unterscheidet sich je Branche. Beispielhafte Darstellung.
GroßhandelPreisfindungKundenkonditionen und Staffeln
IndustrieStücklistenVarianten und Konfigurator
LebensmittelChargenMHD, Allergene, Gebinde
ModeMatrixGröße, Farbe, Retouren
Immer gleich: Datenhoheit, Takt, FehlerbehandlungSetup ab 1.490 € netto
Je Feld ist festgelegt, welches System führt
Prüfregeln greifen vor der Übergabe an den Shop
Abweichungen landen in einer Fehlerliste statt im Shop
Branchenprofilesechs eigene Detailseiten
Systemanalysekostenfrei und unverbindlich
Die Technik bleibt gleich, das kritische Datenfeld wechselt. Beispielhafte Darstellung typischer Schwerpunkte je Branche.

Warum Standardkonnektoren an Branchengrenzen scheitern

Ein fertiger Konnektor bildet die Schnittmenge dessen ab, was alle Kunden brauchen: Artikelnummer, Bezeichnung, Preis, Bestand, Bestellung. Diese Schnittmenge deckt in vielen Projekten den größten Teil der Datenfelder ab — und genau der verbleibende Rest entscheidet darüber, ob im Alltag noch jemand Listen pflegt (Projekterfahrung). Der Vertragspreis eines Großkunden, die Chargennummer auf dem Lieferschein, die Größen-Farben-Kombination mit eigenem Bestand: Solche Felder sind in keinem Standarddatenmodell vorgesehen, weil sie außerhalb der jeweiligen Branche niemand braucht.

Die Folge ist Schattenarbeit. Was die Schnittstelle nicht transportiert, wird per Tabelle, Mail oder Zuruf nachgereicht — und weil dieser Weg funktioniert, fällt lange nicht auf, dass er jeden Monat Arbeitszeit kostet. Wir gehen deshalb den umgekehrten Weg: Vor der Auswahl einer Anbindung steht die Frage, welche Felder Ihr Geschäft tatsächlich steuern. Erst danach entscheidet sich, ob ein Standardkonnektor genügt, ob er ergänzt wird oder ob eine eigene Schnittstelle über die API-Entwicklung sinnvoller ist.

BrancheKritisches DatenfeldWas ohne saubere Abbildung passiert
GroßhandelKundenindividueller Preis und SortimentsfreigabeDer Shop zeigt einen anderen Preis als die Auftragsbestätigung
IndustrieStückliste, Variantenregel, ErsatzteilbezugKonfigurationen werden im Shop gepflegt und laufen auseinander
FachhandelBestand je Lagerort und ReservierungClick-and-Collect verspricht Ware, die in der Filiale fehlt
LebensmittelCharge, Mindesthaltbarkeit, DeklarationPflichtangaben fehlen oder werden manuell nachgetragen
Mode und TextilGrößen-Farben-Matrix und RetourenbestandZurückgesendete Ware bleibt länger als nötig unverkäuflich
ElektronikTechnische Attribute, Seriennummer, NachfolgeartikelAuslaufartikel bleiben sichtbar, Nachfolger werden nicht gefunden

Worauf es je Branche ankommt

Im Großhandel ist die Preisfindung das eigentliche Projekt. Ein Artikel kann gleichzeitig einen Listenpreis, einen Kundengruppenpreis, einen verhandelten Vertragspreis und eine Mengenstaffel haben — und der Shop muss genau den Preis zeigen, den das ERP im Auftrag auch berechnen würde. Dazu kommen Sortimentsfreigaben je Kunde und Bestellungen, die nicht aus dem Shop, sondern aus Beschaffungsportalen kommen. Wie wir das abbilden, beschreibt die Seite ERP-Integration für den Großhandel. Praktisch heißt das: Der Shop rechnet keine Konditionen selbst, sondern fragt den gültigen Preis für den angemeldeten Kunden zur Laufzeit ab. Das kostet wenige Millisekunden, verhindert aber die häufigste Reklamation im B2B-Handel — eine Auftragsbestätigung, die vom angezeigten Warenkorb abweicht. Gleichzeitig lassen sich Sortimentsfreigaben ohne zusätzlichen Pflegeaufwand im Shop steuern, weil sie aus derselben Quelle stammen wie die Preise.

In der Industrie dominieren Varianten und Stücklisten. Ein konfigurierbares Produkt existiert im ERP als Regelwerk, im Shop dagegen als auswählbare Optionen mit Preis- und Verfügbarkeitswirkung. Hinzu kommen technische Datenblätter, Zeichnungen und Ersatzteillisten, die aus PIM oder Dokumentenablage stammen. Damit die Logik nicht doppelt gepflegt wird, gehört die Regelhoheit ins führende System; der Shop fragt ab. Details finden Sie unter ERP-Integration für die Industrie. Der Nutzen zeigt sich vor allem im Ersatzteilgeschäft: Wenn Stücklisten und Nachfolgebeziehungen aus dem ERP kommen, findet ein Kunde das passende Teil zu einer Maschine, ohne im Katalog zu suchen. Das senkt die Zahl der Rückfragen im Vertriebsinnendienst spürbar und macht ein Sortiment online verkäuflich, das telefonisch kaum zu bedienen wäre.

Im Fachhandel treffen Ladengeschäft und Onlineshop aufeinander. Bestände liegen in Filialen und im Zentrallager, Kunden erwarten Click-and-Collect und verlässliche Verfügbarkeitsanzeigen. Technisch heißt das: Bestände getrennt je Lagerort führen, Reservierungen sauber abbilden und Bestellungen ohne Doppelerfassung ins Kassen- oder Warenwirtschaftssystem zurückspielen. Mehr dazu auf der Seite ERP-Integration für den Fachhandel. Der eigentliche Gewinn liegt darin, dass Filialpersonal und Onlineverkauf denselben Bestand sehen. Reservierungen aus dem Shop blockieren die Ware im Lagerort, Abholungen werden im Kassensystem gebucht und laufen als Bewegung zurück. Ohne diese Rückkopplung entstehen genau die Situationen, die Kundinnen und Kunden nachhaltig verärgern: bestellte Ware, die bei der Abholung nicht vorhanden ist.

Bei Lebensmitteln und Getränken kommen regulatorische Anforderungen dazu. Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten müssen bis zur Auslieferung nachvollziehbar bleiben, Allergene und Nährwerte gehören verpflichtend an den Artikel, und Gebindegrößen erzeugen eigene Mengeneinheiten. Der Shop wird damit zum verlängerten Arm der Warenwirtschaft. Die Anforderungen im Detail beschreibt die Seite ERP-Integration für Lebensmittel. Für den Betrieb entsteht zusätzlich eine belastbare Dokumentationsspur. Wenn Chargen von der Wareneingangsbuchung bis zur Versandmeldung durchgereicht werden, lässt sich im Fall einer Rückverfolgung kurzfristig beantworten, welche Kunden eine bestimmte Charge erhalten haben. Diese Frage manuell zu beantworten, kostet erfahrungsgemäß Stunden — und ist im Ernstfall zeitkritisch (Projekterfahrung).

In Mode und Textil ist die Variantenstruktur der kritische Punkt. Ein Artikel besteht aus einer Matrix von Größen und Farben, deren Bestände sich unabhängig bewegen. Saisonwechsel bringen große Datenmengen in kurzer Zeit, Retouren müssen den Bestand sofort zurückführen, damit ein Teil nicht doppelt verkauft wird. Wie wir Matrix, Sortimentswechsel und Retourenlogik verbinden, zeigt die Seite ERP-Integration für Mode und Textil. Wirtschaftlich entscheidend ist die Geschwindigkeit der Rückführung. Jeder Tag, den ein retourniertes Teil unverkäuflich im System steht, ist ein verlorener Verkaufstag in einer ohnehin kurzen Saison. Wenn die Retourenbuchung im ERP unmittelbar den Shop-Bestand erhöht, wandert dieselbe Ware in derselben Woche wieder in den Verkauf, statt auf den nächsten Abgleich zu warten.

In Elektronik und Technik entscheidet die Datentiefe. Technische Attribute, Kompatibilitätslisten, Seriennummern und Dokumentationspflichten wie CE-, WEEE- oder RoHS-Angaben gehören an jeden Artikel. Gleichzeitig ist die Sortimentsfluktuation hoch, Preise ändern sich häufig, und Nachfolgeartikel müssen sauber verknüpft sein. Details finden Sie unter ERP-Integration für Elektronik und Technik. Für den Shop heißt das konkret: filterbare technische Attribute statt Fließtext, gepflegte Nachfolgebeziehungen statt Sackgassen und eine Seriennummernführung, die Garantiefälle ohne Rückfrage zuordnet. Der Aufwand steckt weniger in der Übertragung als in der Struktur der Daten — deshalb beginnt ein solches Projekt regelmäßig mit einer Bestandsaufnahme der Attributmodelle im ERP oder PIM.

Mischsortimente und Grenzfälle

Kaum ein Betrieb passt vollständig in genau ein Branchenprofil. Ein technischer Händler führt neben Geräten auch Verbrauchsmaterial mit Mindesthaltbarkeit, ein Modeanbieter verkauft zusätzlich Accessoires ohne Größenmatrix, ein Lebensmittelgroßhändler beliefert gleichzeitig Endkunden und Gastronomie zu unterschiedlichen Konditionen. Für die Schnittstelle bedeutet das nicht automatisch mehr Aufwand, solange klar ist, an welchem Feld die Fallunterscheidung hängt. Problematisch wird es erst, wenn die Regel nirgends hinterlegt ist, sondern nur im Kopf einzelner Mitarbeitender existiert.

Wir lösen solche Grenzfälle über Artikelmerkmale im führenden System statt über Sonderlogik im Shop. Ein Kennzeichen am Artikel entscheidet, ob eine Chargenprüfung greift, ob ein Mindestbestellwert gilt oder ob eine Variantenmatrix aufgebaut wird. Damit bleibt die Regel dort, wo sie fachlich hingehört, und der Shop bleibt austauschbar. Für Betriebe, die parallel über Plattformen verkaufen, greift dieselbe Logik in der Marktplatz-Anbindung: Auch dort entscheidet ein Merkmal am Artikel, welcher Kanal welches Sortiment sieht.

Welche Schnittstelle passt zu Ihrer Branche?

Wir sehen uns Ihre Prozesse und Ihr führendes System an und nennen einen Festpreis je Anbindung — kostenfrei und unverbindlich.

Was alle Branchen gemeinsam haben

So unterschiedlich die Datenmodelle sind, die Grundfragen wiederholen sich in jedem Projekt: Welches System führt welches Datenfeld? In welchem Takt wird synchronisiert? Was passiert, wenn eine Übertragung scheitert oder doppelt ankommt? Und wie wird nachvollziehbar, warum ein Preis oder Bestand im Shop so aussieht, wie er aussieht? Diese Fragen klären wir vor der ersten Zeile Code — sie entscheiden über den Aufwand stärker als die Wahl des Shop-Systems. Wir arbeiten dabei mit Shopware in der Community Edition als offener Basis, sodass Sie die Kontrolle über Daten und Erweiterungen behalten.

Datenhoheit je Feld

Für jedes übertragene Feld ist festgelegt, welches System es führt und welches es nur liest. Ohne diese Festlegung überschreiben sich zwei Systeme abwechselnd gegenseitig.

Synchronisationstakt

Bestände brauchen einen anderen Takt als Stammdaten. Wir legen je Datenfluss fest, ob ereignisbasiert, im Minutentakt oder im Nachtlauf übertragen wird.

Idempotente Verarbeitung

Eine doppelt zugestellte Nachricht darf keinen zweiten Auftrag erzeugen. Jede Übertragung trägt einen eindeutigen Schlüssel, der Wiederholungen folgenlos macht.

Sichtbare Fehlerbehandlung

Scheitert eine Übertragung, wandert sie in eine Wiederholungslogik und danach in eine Fehlerliste. Stillschweigend verlorene Datensätze sind der teuerste Fehler.

Nachvollziehbarkeit

Zu jedem Preis und Bestand im Shop lässt sich zeigen, wann er zuletzt aus welchem System kam. Das verkürzt die Fehlersuche erheblich.

Testdaten vor Produktivstart

Jede Anbindung wird gegen ein Testsystem mit realistischen Daten geprüft, bevor der erste echte Auftrag durchläuft.

Branchenlogik gehört ins führende System

Die häufigste Ursache für teure Schnittstellen ist doppelt gepflegte Logik. Wenn eine Rabattregel sowohl im ERP als auch im Shop existiert, muss sie bei jeder Änderung zweimal angefasst werden — und irgendwann weicht eine Seite ab. Wir legen die Regelhoheit deshalb konsequent in das System, das den Auftrag am Ende bewertet, und lassen den Shop abfragen statt rechnen.

  • Preise, Freigaben und Verfügbarkeiten werden zur Laufzeit abgefragt
  • Der Shop bleibt austauschbar, weil er keine Geschäftsregeln besitzt
  • Änderungen an Konditionen wirken sofort, ohne neues Deployment
Shop-Anfrage
ERP als Regelinstanz
Preis · Bestand · Freigabe
Eine Quelle für Konditionen statt zwei Pflegeorte
Sortimentsfreigaben je Kundengruppe zentral gesteuert
Fällt das ERP aus, liefert ein zwischengespeicherter Stand aus

Passende Anbindungen je Ausgangslage

Welche Leistung konkret greift, hängt vom führenden System ab: Für SAP-Landschaften die SAP-Integration, für Microsoft-Umgebungen die Dynamics 365 Shop-Integration, für JTL-Betriebe die JTL-Wawi Shop-Anbindung und für kleinere Buchhaltungen die Lexware-Anbindung. Belege gehen über die DATEV-Anbindung in die Buchhaltung, Zahlungen über die Zahlungsanbindung. Wer zusätzlich über Plattformen verkauft, ergänzt die Marktplatz-Anbindung; fehlt eine passende Standardschnittstelle, entsteht sie in der API-Entwicklung. Regionale Ansprechpartner finden Sie unter Regionen.

Branchenübergreifend wiederholen sich dieselben Stolpersteine: Felder, deren Hoheit nie geklärt wurde, Preise, die im Shop anders gerechnet werden als im ERP, und Übertragungen, die im Fehlerfall stillschweigend abbrechen. Wie eine belastbare Feldzuordnung entsteht, beschreibt Daten-Mapping zwischen ERP und Shop. Welche Architektur zu welcher Ausgangslage passt, klärt REST-API oder Middleware. Und warum eine doppelt zugestellte Nachricht folgenlos bleiben muss, erklärt Idempotenz und Retry-Strategien. Diese drei Themen entscheiden in fast jedem Projekt darüber, ob eine Anbindung nach zwei Jahren noch wartbar ist oder zur Dauerbaustelle wird. Wir klären sie deshalb bereits in der Systemanalyse und halten die Ergebnisse in einer Mapping-Matrix fest, die Teil jeder Projektdokumentation ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Branche bestimmt die Geschäftsregeln, nicht die Technik: Preisfindung, Chargen, Varianten und Retouren entscheiden den Aufwand.
  • Standardkonnektoren decken die Schnittmenge ab; über den Projekterfolg entscheiden die branchenspezifischen Restfelder.
  • Sechs ausgearbeitete Branchenprofile von Großhandel bis Elektronik, jeweils mit eigener Detailseite.
  • Regelhoheit gehört ins führende System; der Shop fragt ab, statt Logik zu duplizieren.
  • Setup-Festpreis ab 1.490 € netto je Anbindung, verbindlich nach kostenfreier Systemanalyse.
  • Shopware Community Edition als offene Basis hält Daten und Erweiterungen in Ihrer Hand.

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