SAP-Integration für Ihren Online-Shop
Wir verbinden SAP Business One und S/4HANA bidirektional mit Ihrem Shop — Artikel, Preise, Bestände und Aufträge fließen in Echtzeit statt per Handarbeit. Der Festpreis steht nach einer vorgeschalteten Systemanalyse fest.
24/7
Monitoring
50+
SAP-Integrationsprojekte
< 5 s
Synchronisationslatenz
99,5 %
Schnittstellenverfügbarkeit
Festpreis · netto zzgl. USt.
- Festpreis nach Systemanalyse statt offener Aufwandsschätzung
- SAP Business One und S/4HANA über Service Layer, OData und RFC/BAPI
- Bidirektionale Synchronisation von Artikeln, Preisen, Beständen und Aufträgen
- Monitoring und SLA-Betrieb Ihrer Schnittstelle auch nach dem Go-Live
Standard-Scope bidirektional: Artikel, Preise, Bestände und Aufträge. Individuelle Geschäftslogik nach Aufwand — Projekttag 990 € netto (Stundensatz 119 € pro Stunde). Laufende Konnektor-Lizenz eines Drittanbieters ab 99 € pro Monat separat. Alle Preise netto zzgl. USt. Der Projekttag ist ein Paketpreis für einen reservierten Arbeitstag und damit bewusst kein Vielfaches des Stundensatzes — die Herleitung steht auf der Preisübersicht.
SAP ist in vielen mittelständischen Unternehmen das Herzstück der Warenwirtschaft. Artikelstammdaten, Kundenkonditionen, Lagerbestände und Auftragsprozesse werden in SAP verwaltet und müssen nahtlos mit dem Online-Shop kommunizieren. Als spezialisierte Integrationsagentur kennen wir beide Welten: die Besonderheiten der SAP-Schnittstellentechnologien (RFC, BAPI, OData, Service Layer) und die Anforderungen moderner Shop-Plattformen. Das Ergebnis sind robuste, performante Integrationen, die im Tagesgeschäft zuverlässig arbeiten.
SAP-Datenqualität: manuelle Pflege gegen Integration
SAP Business One: Integration für den Mittelstand
SAP Business One (B1) ist die ERP-Lösung, die in mittelständischen Handels- und Fertigungsunternehmen am weitesten verbreitet ist. Die Integration mit einem Online-Shop erfolgt über den Service Layer, eine REST-basierte API, die Zugriff auf alle Geschäftsobjekte bietet: Artikel, Geschäftspartner, Bestellungen, Lieferungen und Rechnungen. Wir nutzen den Service Layer als primäre Schnittstelle und ergänzen ihn bei Bedarf um DI-API-Aufrufe für komplexe Geschäftslogik, die über die REST-API nicht abbildbar ist.
Ein typisches SAP Business One Integrationsprojekt umfasst die Synchronisation von Artikelstammdaten mit allen relevanten Attributen (Bezeichnung, Beschreibung, Gewicht, Maßeinheiten, Seriennummernpflicht), Preislisten mit kundenspezifischen Sonderpreisen und Staffelrabatten, Lagerbestände über mehrere Lagerorte hinweg, Kundenadressdaten mit Lieferadressen und Ansprechpartnern sowie die bidirektionale Auftragsverarbeitung vom Webshop-Warenkorb bis zum SAP-Lieferschein.
SAP S/4HANA: Enterprise-Integration für komplexe Szenarien
SAP S/4HANA bietet mit seinen OData-basierten APIs und der Integration Suite eine leistungsfähige Grundlage für die Shop-Anbindung. Die In-Memory-Architektur von S/4HANA ermöglicht Echtzeit-Abfragen auch bei großen Datenmengen, was insbesondere bei der Verfügbarkeitsprüfung (ATP) und der Preisfindung relevant ist. Wir nutzen die CDS Views und OData V4 Services für den lesenden Zugriff auf Stammdaten und die BAPI/RFC-Schnittstellen für die transaktionale Auftragsverarbeitung.
S/4HANA-Integrationen sind typischerweise komplexer als B1-Projekte: Die Mandantenstrukturen sind verschachtelter, die Preisfindung nutzt Konditionstechniken mit zahlreichen Zugangsfolgen, und die Organisationsstrukturen (Buchungskreis, Vertriebsbereich, Werk) müssen im Integrationslayer korrekt abgebildet werden. Unsere Erfahrung mit beiden SAP-Welten ermöglicht es uns, die richtige Integrationsstrategie für Ihre konkrete Systemlandschaft zu wählen.
Die sechs Kerndatenflüsse einer SAP-Shop-Integration
Unabhängig davon, ob Sie SAP Business One oder S/4HANA einsetzen, wiederholen sich die grundlegenden Datenflüsse. Die folgende Übersicht zeigt die sechs wichtigsten Synchronisationsbereiche, die wir in nahezu jedem SAP-Integrationsprojekt umsetzen.
Artikelstammdaten
Artikelnummern, Bezeichnungen, Beschreibungen, Gewichte, Maßeinheiten und Klassifikationen werden vom SAP-System in den Shop synchronisiert. Änderungen im SAP sind ohne manuellen Eingriff im Shop verfügbar.
Preise und Konditionen
Listenpreise, Staffelpreise, kundenspezifische Sonderkonditionen und zeitlich begrenzte Aktionspreise werden aus den SAP-Preislisten in den Shop übertragen. Währungsumrechnung und Steuerzuordnung inklusive.
Lagerbestände
Verfügbare Mengen pro Lagerort, reservierte Bestände und erwartete Wareneingänge werden in definierten Intervallen oder in Echtzeit synchronisiert. Mehrlagerabfragen und ATP-Berechnungen sind umsetzbar.
Aufträge und Lieferungen
Shop-Bestellungen werden als Kundenaufträge in SAP angelegt. Auftragsstatus, Teillieferungen und Versandinformationen fließen zurück in den Shop. Die gesamte Auftragshistorie ist im Kundenportal einsehbar.
Geschäftspartner
Debitoren, Lieferadressen, Ansprechpartner und Zahlungsbedingungen werden bidirektional synchronisiert. Neukundenregistrierungen im Shop legen automatisch Geschäftspartner in SAP an.
Rechnungen und Belege
SAP-Rechnungen und Gutschriften werden im Shop als PDF zum Download bereitgestellt. Zahlungseingänge aus dem Shop aktualisieren den Belegstatus in SAP. Optional: Weiterleitung an DATEV.
Technische Integrationsmuster für SAP-Anbindungen
Die Wahl des richtigen Integrationsmusters hängt von den Anforderungen an Latenz, Datenvolumen und Transaktionssicherheit ab. In der Praxis setzen wir die folgenden Muster ein, häufig in Kombination innerhalb eines Projekts.
REST via Service Layer
Der SAP B1 Service Layer und die S/4HANA OData Services bieten REST-basierte Endpunkte für alle gängigen Geschäftsobjekte. Ideal für CRUD-Operationen mit moderatem Datenvolumen und akzeptabler Latenz im Sekundenbereich.
RFC/BAPI für Transaktionen
Für komplexe Geschäftsprozesse wie die SAP-Preisfindung mit Konditionstechnik oder die ATP-Verfügbarkeitsprüfung nutzen wir RFC-Aufrufe, die direkt die SAP-Geschäftslogik ausführen und konsistente Ergebnisse liefern.
Message-Queue-Integration
Für hohe Datenvolumina und maximale Entkopplung setzen wir auf Message-Queues. SAP-Änderungsbelege triggern Events, die über RabbitMQ an den Shop und weitere Zielsysteme verteilt werden.
Typische Herausforderungen bei SAP-Shop-Integrationen
SAP-Integrationen sind technisch anspruchsvoll, weil SAP-Systeme eine eigene Welt mit eigenen Datentypen, Namenskonventionen und Verarbeitungslogiken darstellen. Die folgenden vier Themen begegnen uns in nahezu jedem Projekt, und für jedes haben wir einen bewährten Lösungsweg.
Datentypen und Kodierung
Formatkonvertierungen und die korrekte Zeichenkodierung von Sonderzeichen und Umlauten werden zentral in der Schnittstellenschicht behandelt, nicht in jedem Endpunkt einzeln.
Preisfindung mit Konditionstechnik
Statt die SAP-Zugangsfolgen im Shop nachzubauen, synchronisieren wir berechnete Nettopreise oder rufen die SAP-Preisfindung bei Bedarf per RFC in Echtzeit ab.
Bestandsarten korrekt anzeigen
Frei verfügbar, Qualitätsprüfung, Sperr- und Konsignationsbestand: Gemeinsam definieren wir die Geschäftsregeln, welche Bestände im Shop als verfügbar gelten.
Organisationsstrukturen
Buchungskreis, Vertriebsbereich und Werk werden im Integrationslayer sauber abgebildet, damit Mengen und Preise dem richtigen Kontext zugeordnet bleiben.
Preisfindung: SAP-Logik, ohne sie zu duplizieren
SAP verarbeitet kundenspezifische Preise, Materialgruppen-Rabatte, Zeiträume und Mindestmengen in einer Konditionskette mit Zugangsfolgen. Diese Logik eins zu eins im Shop zu replizieren, ist selten sinnvoll. Wir wählen je nach Datenvolumen und Aktualitätsanforderung zwischen vorberechneten Nettopreisen und einem Echtzeit-RFC-Aufruf.
- Vorberechnete Nettopreise für hohe Volumina und seltene Änderungen
- Echtzeit-RFC-Preisfindung für hochdynamische B2B-Konditionen
- Kombination beider Ansätze je Sortimentsbereich möglich
Unser Projektansatz für SAP-Integrationen
SAP-Systemanalyse
Wir analysieren Ihre SAP-Installation: Welche Module sind aktiv? Welche Customizings beeinflussen die Schnittstellen? Welche Belegtypen, Nummernkreise und Organisationsstrukturen müssen berücksichtigt werden? Das Ergebnis ist ein detailliertes Schnittstellenkonzept.
Mapping und Proof of Concept
Für jeden Datenfluss erstellen wir eine Mapping-Matrix mit Quellfeldern, Zielfeldern und Transformationsregeln. Kritische Szenarien wie die Preisfindung oder ATP-Prüfung werden als Proof of Concept implementiert und mit realen Testdaten validiert.
Iterative Implementierung
Die Umsetzung erfolgt in priorisierten Sprints: Artikelstammdaten zuerst, dann Preise und Bestände, schließlich Auftragsverarbeitung. Nach jedem Sprint testen wir die Schnittstellen auf der Staging-Umgebung mit Ihren Fachabteilungen.
Integrations- und Lasttest
Vor dem Go-Live testen wir alle Datenflüsse end-to-end mit realistischen Datenmengen. Lasttests simulieren Spitzenszenarien: Initialimport von 100.000 Artikeln, 5.000 gleichzeitige Preisänderungen, Auftragsverarbeitung während des SAP-Tagesabschlusses.
Go-Live und Hypercare
Der Go-Live erfolgt mit engmaschiger Überwachung. In der zweiwöchigen Hypercare-Phase begleiten wir den Produktivbetrieb mit erhöhter Aufmerksamkeit, analysieren Edge Cases und optimieren Synchronisationsintervalle anhand der realen Datenvolumina.
Laufender Betrieb
Nach der Hypercare-Phase übernehmen wir den Regelbetrieb mit vereinbarten SLAs. Proaktives Monitoring, automatisierte Fehlerbehandlung und quartalsweise Reviews stellen die langfristige Stabilität sicher.
Was eine SAP-Integration kostet
In SAP-Projekten ist eine offene Aufwandsschätzung als Budgetgrundlage besonders unpraktisch. Deshalb nennen wir klare Ausgangspreise für die häufigsten SAP-Szenarien. Der verbindliche Festpreis steht nach der kostenfreien SAP-Systemanalyse fest — ohne versteckte Posten. Laufende Konnektor-Lizenzen und den Betrieb weisen wir transparent und getrennt vom Projekt-Festpreis aus.
Festpreise für Ihre SAP-Anbindung
Alle Preise netto zzgl. USt. Jedes Projekt startet mit einer kostenfreien SAP-Systemanalyse und einem verbindlichen Festpreis. Umfang und Systemlandschaft bestimmen den passenden Weg.
SAP-Standard-Anbindung
Konnektor-basierte Anbindung im Standard-Scope.
- SAP Business One oder S/4HANA über Service Layer und OData
- Artikel, Preise, Bestände und Aufträge bidirektional
- Delta-Synchronisation und Standard-Feldmapping
- Warteschlange mit automatischem Retry
- Einrichtung, Test und Monitoring inklusive
SAP-Individualintegration
Individuelle Geschäftslogik über den Standard-Scope hinaus.
- Konditionstechnik-Preisfindung per RFC in Echtzeit
- ATP-Verfügbarkeitsprüfung und Multi-Lager-Logik
- Multi-Mandant und komplexe S/4HANA-Organisationsstrukturen
- Message-Queue-Entkopplung für hohe Datenvolumina
- Lasttest und begleiteter Go-Live inklusive
Betrieb und Betreuung
Laufender Betrieb Ihrer SAP-Schnittstelle nach dem Go-Live.
- SLA-Betrieb mit proaktivem Monitoring
- Kompatibilitätsprüfung vor jedem SAP-Update
- Erweiterung um zusätzliche Datenflüsse
- Quartalsweise Datenqualitäts-Reviews
- Konnektor-Lizenz eines Drittanbieters ab 99 € pro Monat separat
Alle Preise netto zzgl. USt. Der verbindliche Festpreis steht nach der kostenfreien SAP-Systemanalyse fest. Laufende Konnektor-Lizenzen (Drittanbieter, ab 99 € pro Monat) weisen wir transparent und getrennt vom Projekt-Festpreis aus.
Unsicher, welcher SAP-Scope zu Ihnen passt?
In der kostenfreien SAP-Systemanalyse sichten wir Ihre Systemlandschaft, priorisieren die kritischen Datenflüsse und nennen Ihnen einen konkreten Festpreis — bevor die Entwicklung startet.
SAP-Integration für verschiedene Shop-Plattformen
Unsere SAP-Integrationskompetenz ist nicht auf eine einzelne Shop-Plattform beschränkt. Wir haben Erfahrung mit der Anbindung von SAP an Shopware 5 und 6 sowie alle gängigen Open-Source- und proprietären Shop-Plattformen. Die Integrationarchitektur bleibt dabei konsistent: Eine Middleware-Schicht abstrahiert die SAP-Spezifika und stellt normalisierte Daten über eine REST-API bereit, die vom Shop konsumiert wird. Dieser Ansatz ermöglicht den Austausch der Shop-Plattform, ohne die SAP-Integration neu entwickeln zu müssen.
Die Middleware übernimmt dabei die schwere Arbeit: Datentyp-Konvertierungen, Zeichenkodierung, Fehlerbehandlung und Retry-Logik. Der Shop-Konnektor auf der anderen Seite ist schlank und fokussiert sich auf die Besonderheiten der jeweiligen Plattform: Produktimport-APIs, Bestellexport-Formate und Preisstrukturen. Diese Trennung der Verantwortlichkeiten macht die Gesamtarchitektur wartbar und erweiterbar.
Investitionssicherheit und langfristige Partnerschaft
Eine SAP-Integration ist eine langfristige Investition. SAP-Updates, Shop-Updates und veränderte Geschäftsanforderungen erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Schnittstellen. Unsere Betriebsverträge stellen sicher, dass Ihre Integration auch nach dem Go-Live professionell betreut wird. Regelmäßige Kompatibilitätsprüfungen vor SAP-Updates, proaktive Anpassung an neue API-Versionen und die Erweiterung um zusätzliche Datenflüsse sind Bestandteil unserer langfristigen Betreuung.
Die manuelle Auftragserfassung entfällt, die Bestandsanzeige im Shop stimmt mit der Realität überein, und Preisänderungen im SAP sind innerhalb von Sekunden im Shop wirksam.
Sprechen Sie mit uns über Ihre SAP-Landschaft, wir zeigen Ihnen, wie eine Integration konkret aussehen könnte. Erfahren Sie auch mehr über die DATEV-Integration als Ergänzung zu Ihrer SAP-Anbindung.
SAP-Datenqualität als Erfolgsfaktor
Die Qualität der Daten im SAP-System hat direkten Einfluss auf die Qualität der Integration. Wenn Artikelstammdaten über Jahre mit inkonsistenter Formatierung, fehlenden Pflichtfeldern oder veralteten Kategoriezuordnungen gepflegt wurden, offenbart die Schnittstellenentwicklung diese Defizite schonungslos. Deshalb beginnt jedes SAP-Integrationsprojekt bei uns mit einer Datenqualitätsanalyse: Wir prüfen die Vollständigkeit der Pflichtfelder, die Konsistenz der Formatierungen und die Aktualität der Kategoriezuordnungen. Das Ergebnis ist ein Bereinigungsplan, der vor oder parallel zur Schnittstellenentwicklung umgesetzt wird.
- Artikelbezeichnungen in unterschiedlichen Formaten (groß vs. gemischt)
- Fehlende oder veraltete Langtexte und Beschreibungen
- Inkonsistente Maßeinheiten und nicht gepflegte Gewichtsangaben
- Kategoriezuordnungen, die seit der Einführung nicht angepasst wurden
Datenbereinigung gehört ins Projekt, nicht danach
Sicherheitsarchitektur der SAP-Anbindung
Die SAP-Shop-Schnittstelle überträgt sensible Geschäftsdaten: kundenspezifische Preise, Bestellvolumina, Lagerbestände und teilweise personenbezogene Daten. Wir sichern jeden dieser Datenflüsse auf mehreren Ebenen ab und arbeiten konsequent nach dem Principle of Least Privilege.
TLS-Verschlüsselung
Alle Datenübertragungen zwischen SAP, Schnittstelle und Shop erfolgen verschlüsselt über TLS.
Token-Authentifizierung
Der Zugriff auf SAP Service Layer und OData-Services erfolgt über token-basierte Mechanismen, ergänzt um IP-Whitelisting auf definierte Server.
Minimale Berechtigungen
Der Integrationsbenutzer erhält nur die Rechte für die definierten Datenflüsse: lesend auf Stammdaten, schreibend für die Auftragsanlage, keine Adminrechte.
Audit-Protokollierung
Sämtliche Transaktionen werden protokolliert, sodass jederzeit nachvollziehbar bleibt, welche Daten wann übertragen wurden.
Langfristige Partnerschaft und SAP-Systembetreuung
SAP-Integrationen sind langlebige Investitionen, die mit beiden Systemlandschaften mitwachsen müssen. SAP veröffentlicht regelmäßig Updates und Feature-Packs, Shopware CE entwickelt sich kontinuierlich weiter. Unsere Wartungspakete halten Ihre Integration im Takt: Monitoring der Synchronisationsprozesse, Anpassung an API-Änderungen, Performance-Optimierung und quartalsweise Datenqualitäts-Reviews. Jede Integrationsentscheidung wird in Architekturdiagrammen, Mapping-Matrizen und Betriebshandbüchern dokumentiert, sodass sie auch nach Jahren und Personalwechseln nachvollziehbar bleibt. Diese langfristige Betreuung ist der Grund, warum 97 Prozent (Projekterfahrung) unserer Kunden ihren Vertrag verlängern.
Wenn Sie eine SAP-Shopware-Integration planen oder Ihre bestehende Integration weiterentwickeln möchten, kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch. Wir analysieren Ihre aktuelle Systemlandschaft und geben eine fundierte Einschätzung zu Architektur, Zeitrahmen und Budget.
Performance-Optimierung für SAP-Schnittstellen
Bei großen Artikelkatalogen und hohem Bestellaufkommen ist die Performance der SAP-Schnittstelle geschäftskritisch. Wir setzen auf bewährte Optimierungsstrategien: Delta-Synchronisation überträgt nur geänderte Datensätze statt des gesamten Bestands. Batch-Processing fasst Einzelanfragen zu effizienten Massenoperationen zusammen. Caching-Schichten reduzieren die Anzahl der Zugriffe auf das SAP-System für häufig abgefragte Daten wie Preislisten und Artikelstammdaten.
Für die Auftragsverarbeitung setzen wir auf asynchrone Patterns: Bestellungen werden über eine Message-Queue an SAP übergeben, sodass der Shop-Bestellprozess nicht von der SAP-Verarbeitungsgeschwindigkeit abhängt. Auftragsbestätigungen und Statusänderungen fließen asynchron zurück. Dieser Ansatz stellt sicher, dass der Shop auch bei SAP-Lastspitzen (Tagesabschluss, Inventur, Massenpreisänderungen) performant bleibt. Monitoring-Dashboards visualisieren Durchsatz, Latenz und Queue-Tiefe aller SAP-Datenflüsse in Echtzeit, sodass Engpässe frühzeitig erkannt und adressiert werden können.
Häufig gestellte Fragen zur SAP-Integration
Zum Weiterlesen: SAP und Shopware: Echtzeit-Synchronisation von Stammdaten beschreibt die Datenflüsse im Detail, SAP Integration Suite: Shop clean-core anbinden ordnet die Clean-Core-Strategie ein, und Kundenindividuelle Preise aus dem ERP erklärt Preisfindung und Caching für B2B-Sortimente.
SAP an den Shop anbinden: drei Wege im Vergleich
SAP bietet mehrere Integrationswege. Welcher passt, hängt von Release, Betriebsmodell und Änderungsfrequenz ab.
Direkter Zugriff auf SAP
- Schnellste Variante, wenn nur wenige Felder benötigt werden
- Keine zusätzliche Komponente im Betrieb
- Last aus dem Shop trifft das Produktivsystem unmittelbar
- Änderungen im SAP-Release wirken direkt auf den Shop
- Fehlerbehandlung liegt verteilt in Shop und SAP
Erweiterung im SAP-Kern
- Auch komplexe Geschäftslogik lässt sich abbilden
- Nutzt vorhandene Berechtigungs- und Buchungslogik
- Erschwert spätere Upgrades und Clean-Core-Vorgaben
- Anpassungen erfordern SAP-Entwicklungszyklen
- Höhere Abhängigkeit vom SAP-Team im Tagesgeschäft
Entkoppelte Integrationsschicht
- Zugriff über Service Layer, OData oder RFC/BAPI je nach Release
- Caching und Lastspitzen-Abfederung außerhalb des Produktivsystems
- SAP-Kern bleibt unverändert, Upgrades bleiben planbar
- Setup-Festpreis ab 9.900 € netto nach kostenfreier Systemanalyse
- Eine zusätzliche Komponente, die betrieben und überwacht werden muss
Typische Ausgangslagen in SAP-Landschaften
Illustrative Szenarien aus typischen Projektverläufen (Projekterfahrung), anonymisiert und ohne Kundenangaben.