Ein Hersteller führt im ERP einen Arbeitshandschuh in vier Größen und drei Farben. Im Katalog steht ein Produkt, im Lager liegen zwölf Artikel, in der Finanzbuchhaltung laufen zwölf Nummern, und im Shop soll der Kunde eine einzige Seite sehen, auf der er Farbe und Größe wählt. Zwischen diesen Sichten liegt die Variantenmatrix: die Frage, welche Merkmale eine Achse aufspannen, welche Kombinationen tatsächlich geführt werden und wie aus einer Basisnummer und zwei Merkmalswerten eine Artikelnummer entsteht, die in beiden Systemen dieselbe Sache meint. An Merkmalen fehlt es dabei nicht — das Klassifikationsmodell ECLASS führt rund 48.000 Produktklassen (ECLASS) und stellt mehr als 23.000 eindeutige Merkmale bereit (ECLASS). Welche davon eine Variantenachse tragen, entscheidet aber nicht der Standard, sondern der Artikelstamm.
Das Wichtigste in Kürze
- Nicht jedes Merkmal ist eine Variantenachse. Achsentauglich sind Merkmale mit geschlossener Werteliste; das Merkmalsmodell für technische Produktdaten unterscheidet dafür vier Merkmalstypen (ETIM) — alphanumerisch, logisch, numerisch und Bereich.
- Jede Variante ist ein eigener Artikel. Die Vergaberegel der Allgemeinen Spezifikationen verlangt für jedes unterschiedliche Produkt eine eigene Nummer und nennt Größe und Farbe eines Kleidungsstücks ausdrücklich als Beispiel (GS1).
- Die Artikelnummer entsteht aus Basisnummer plus Postfix. Das Katalogformat für den Produktdatenaustausch erweitert die Basisartikelnummer je Merkmalswert um einen Postfix (BMEcat); die Basisnummer muss auch ohne Postfix eindeutig bleiben.
- Die Matrix ist selten voll besetzt. Aus drei Farben und vier Größen entstehen zwölf Felder, geführt sind meist weniger — nicht geführte Kombinationen brauchen einen eigenen Zustand und keinen Bestand von null.
- Preisunterschiede sprengen die Variantenfamilie. Nach dem Katalogformat haben Artikelvarianten keine Auswirkungen auf den Preis des Artikels (BMEcat); sobald eine Ausprägung mehr kostet, sind es getrennte Artikel mit getrennten Preisen.
Warum ein Variantenartikel kein Artikel ist
Im Shop ist der Variantenartikel eine Anzeigeform. Er trägt Titel, Beschreibung, Kategorie und die Auswahlfelder; kaufen lässt sich nur eine seiner Ausprägungen. Im ERP existiert diese Anzeigeform häufig gar nicht. Dort stehen zwölf Artikel mit zwölf Nummern, zwölf Beständen, zwölf Einkaufspreisen und zwölf Lagerplätzen, verbunden allenfalls über ein Feld für die Basisnummer oder über eine Artikelgruppe. Die Vergaberegel für Artikelnummern ist an dieser Stelle deutlich: Jedes unterschiedliche Produkt bekommt eine eigene Nummer, jede Variante eines Produkts also eine andere, und als Beispiel nennt der Text ausdrücklich jede Größe und jede Farbe eines Kleidungsstücks (GS1). Wer eine Warenwirtschaft an den Shop anbindet, überträgt deshalb Artikel und muss die Gruppierung daraus ableiten, nicht umgekehrt.
Diese Asymmetrie ist keine Panne, sondern eine Arbeitsteilung. Der Shop braucht die Gruppierung, weil sonst zwölf fast gleiche Seiten gegeneinander ranken und der Kunde die passende Größe suchen muss. Das ERP braucht die Einzelnummer, weil Bestand, Reservierung, Kommissionierung, Inventur und Deckungsbeitrag an ihr hängen. Probleme entstehen erst, wenn die Anbindung die Gruppierung erfindet, statt sie abzuleiten. Wer die Variantengruppe im Shop von Hand pflegt, hat ab dem ersten neuen Farbton zwei Wahrheiten: eine im Artikelstamm und eine in der Shopdatenbank. Wie eine belastbare Übertragungsstrecke stattdessen aufgebaut wird, beschreibt der Beitrag zur Produktdaten-Pipeline zwischen PIM, ERP und Shop.
Welche Merkmale eine Variantenachse tragen
Eine Variantenachse ist ein Merkmal, dessen Werte sich abzählen lassen und das jede Ausprägung eindeutig von den anderen trennt. Klassifikationsmodelle liefern dafür eine brauchbare Vorlage, weil sie Merkmale nach ihrem Typ ordnen. Im Merkmalsmodell für technische Produktdaten sind es vier: alphanumerisch, logisch, numerisch und Bereich (ETIM). Nur der erste Typ ist von Haus aus achsentauglich, denn zu jedem alphanumerischen Merkmal einer Klasse gehört eine feste, alphabetisch geordnete Liste zulässiger Werte (ETIM). Numerische Merkmale werden erst zur Achse, wenn jemand sie rastert: Aus einer Länge in Millimetern wird eine Achse, sobald die tatsächlich geführten Längen als Liste feststehen. Welche Felder dabei aus dem ERP kommen und welche aus dem Produktdatenmanagement, klärt die Feldzuordnung zwischen ERP und Shop vor dem ersten Import.
Alphanumerisch (A)
Logisch (L)
Numerisch (N)
Bereich (R)
Freitext
Abgeleitete Werte
Die Variantenmatrix und ihre Lücken
Stehen die Achsen fest, ist die Matrix zunächst reine Kombinatorik: drei Farben mal vier Größen ergeben zwölf Felder. Geführt sind selten alle zwölf. Rot gibt es nicht in XL, Blau ist ausgelistet, die Sondergröße kommt erst zur nächsten Saison. Eine Anbindung, die nur das kartesische Produkt bildet, legt im Shop zwölf kaufbare Varianten an und lässt drei davon dauerhaft mit Bestand null stehen. Der Kunde sieht eine Auswahl, die er nicht kaufen kann, die Suchmaschine sieht ein Angebot ohne Verfügbarkeit, und der Vertrieb bekommt Anfragen zu Artikeln, die es nicht gibt. In Sortimenten mit vielen Achsen fällt das besonders auf — in der ERP-Anbindung für Mode und Textil sind Größe, Farbe und Schnitt der Normalfall, und die Matrix hat dort schnell mehr Lücken als besetzte Felder.
| Zustand der Kombination | Woher er im ERP kommt | Was der Shop zeigen sollte |
|---|---|---|
| Geführt und lieferbar | Artikel angelegt, Bestand größer null | Kaufbar, mit Lieferzeit aus dem Bestandssatz |
| Geführt, derzeit ohne Bestand | Artikel angelegt, Bestand null, Wiederbeschaffung terminiert | Sichtbar und nicht kaufbar, mit Termin oder Benachrichtigung |
| Nicht geführt | Kombination im Artikelstamm nicht vorhanden | Auswahl gesperrt, keine eigene Detailseite, kein Warenkorbzustand |
| Ausgelistet | Artikel gesperrt oder mit Auslaufkennzeichen versehen | Aus der Auswahl entfernt, Detailseite bleibt für Bestandskunden erreichbar |
Artikelnummern je Variante: Basis plus Postfix
Die Nummernlogik entscheidet, ob sich Varianten später noch zuordnen lassen. Das Katalogformat für den Produktdatenaustausch löst das über einen Zusatz zur Basisnummer: Die Varianten erweitern die Basisartikelnummer des Artikels um einen Postfix (BMEcat). Jede Achse steuert genau einen Postfix bei, und die Reihenfolge der Verkettung wird im Katalog festgelegt, damit dieselbe Merkmalskombination über alle Artikelfamilien hinweg dieselbe Nummernstruktur ergibt. Wichtig ist die zweite Bedingung des Formats: Die Basisartikelnummer muss auch beim Einsatz von Varianten für sich allein genommen bereits eindeutig sein. Wer die Basisnummer aus einem sprechenden Kürzel bildet, das erst durch den Postfix eindeutig wird, verliert genau diese Eigenschaft — dieselbe Falle wie bei Verpackungshierarchien, die der Beitrag zu Mengeneinheiten und Gebinden für die Mengenseite beschreibt.
Basisartikelnummer ART-10042 eindeutig, auch ohne Postfix
Achse 1 Farbe 001 = Schwarz 006 = Rot 007 = Blau
Achse 2 Größe -S -M -L -XL
Verkettung Basis + Farbpostfix + Größenpostfix
ART-10042-001-S geführt, lieferbar
ART-10042-001-XL geführt, lieferbar
ART-10042-007-XL nicht geführt Auswahl im Shop gesperrt
ART-10042-006-L nicht geführt Auswahl im Shop gesperrt
ART-10042-006-XL nicht geführt Auswahl im Shop gesperrtPostfix-Reihenfolge einmal festlegen
Wann eine Variante eine eigene GTIN braucht
Die interne Artikelnummer regelt den Hausgebrauch, die global eindeutige Artikelnummer regelt den Austausch mit Handelspartnern. Deren Vergaberegel ist streng: Jedes unterschiedliche Produkt braucht eine eigene Nummer, jede Variante bekommt damit eine andere, und der Text nennt Größe und Farbe eines Kleidungsstücks ausdrücklich als Beispiel (GS1). Praktisch heißt das: Wer Varianten im Shop führt und die Artikel zusätzlich über eine Marktplatzanbindung ausspielt, braucht die global eindeutige Nummer je Variante im Artikelstamm und nicht je Produktgruppe. Fehlt sie, fällt der Abgleich auf Bezeichnung und Beschreibung zurück, und die Zuordnung wird zur Ratesache — mit Rückläufern, die niemand mehr sauber auf einen Artikel buchen kann.
Für Unterschiede, die keine eigene globale Nummer rechtfertigen, kennt der Standard zwei Zusatzangaben. Die interne Variantennummer ist zweistellig und erlaubt damit 100 Ausprägungen zu einer Nummer (GS1); sie ist für Unterscheidungen gedacht, die den Handelspartner nichts angehen, und der Standard schreibt ausdrücklich, dass sie nicht eingesetzt werden darf, wenn die Abweichung nach der Vergaberegel ohnehin eine eigene Nummer auslöst. Die zweite Angabe für Verbrauchervarianten ist alphanumerisch und fasst bis zu 20 Zeichen (GS1); sie ist für Unterschiede vorgesehen, die keine neue Nummer erfordern, über die sich Handelspartner aber verständigen müssen. Beides ersetzt die Nummer je Variante nicht, es ergänzt sie. Wo unter der Variante noch eine Rückverfolgungsebene liegt, kommt eine dritte Ebene hinzu; wie sich das ordnen lässt, zeigt der Beitrag zu Chargen und Seriennummern zwischen ERP und Shop, und wenn zusätzlich Herkunftsnachweise am Artikel hängen, greifen die Sorgfaltsdaten aus dem ERP nach der EUDR.
Nicht geführt ist nicht ausverkauft
Der häufigste Fehler in Variantenanbindungen ist ein fehlender Zustand. Der Shop kennt kaufbar und nicht kaufbar, das ERP kennt angelegt, gesperrt, ausgelaufen und nicht vorhanden. Wer alles auf einen Bestand von null abbildet, wirft vier Sachverhalte in einen Topf und nimmt sich die Möglichkeit, sie unterschiedlich zu behandeln. Eine Kombination, die es nicht geben wird, gehört aus der Auswahl entfernt. Eine, die in zwei Wochen kommt, gehört mit Termin angezeigt. Eine ausgelistete gehört aus der Auswahl entfernt, ihre Detailseite aber erreichbar gehalten, solange Bestandskunden Ersatzteile oder Nachkäufe dazu suchen. Diese Fallunterscheidung ist die klassische Aufgabe einer Middleware zwischen ERP und Shop, weil sie weder ins ERP noch in die Shopdatenbank gehört, sondern in die Strecke dazwischen.
- Zustand aus dem ERP lesen statt ihn zu raten: Sperrkennzeichen, Auslaufkennzeichen und Wiederbeschaffungstermin sind eigene Felder und gehören einzeln in die Übertragung.
- Nicht geführte Kombinationen als gesperrte Auswahl übertragen, damit der Shop die Schaltfläche ausgrauen kann, statt eine leere Detailseite mit einem unverkäuflichen Angebot zu bauen.
- Bestand je Variante übertragen und nicht je Produktgruppe — die Summe über alle Größen sagt über die Lieferbarkeit von XL nichts aus.
- Wiederbeschaffungstermine mitliefern, sonst bleibt die einzige Aussage des Shops die Abwesenheit von Bestand, und der Kunde geht davon aus, dass die Ausprägung entfallen ist.
- Auslaufartikel aus der Auswahl nehmen, ihre Detailseite aber erreichbar halten und von dort auf die Nachfolgevariante verweisen, damit Verweise und Lesezeichen nicht ins Leere laufen.
Preise, Bestände und Bilder je Variante
Das Katalogformat trifft an dieser Stelle eine Festlegung, die viele Projekte übersehen: Die Artikelvarianten haben keine Auswirkungen auf den Preis des Artikels (BMEcat). Varianten in diesem Sinn sind Ausprägungen, die dasselbe kosten. Sobald eine Größe einen Aufschlag trägt oder eine Sonderfarbe teurer eingekauft wird, ist die Variantenfamilie das falsche Konstrukt: Dann sind es eigenständige Artikel mit eigenen Preisen, die im Shop lediglich gemeinsam dargestellt werden. Diese Unterscheidung entscheidet, ob eine Preispflege im ERP im Shop ankommt oder unterwegs auf den Familienpreis zurückfällt. Welche Bausteine dafür zusammenspielen, zeigt die Übersicht der Leistungen rund um die ERP-Anbindung.
Bestände und Bilder folgen derselben Logik, aber mit unterschiedlicher Körnung. Der Bestand hängt an der Einzelnummer, das Bild dagegen meist an einem einzelnen Merkmalswert: Ein Bildsatz für Schwarz gilt für alle vier Größen, ein Bildsatz je Variante wäre dreimal dieselbe Aufnahme. Eine tragfähige Zuordnung bildet Bilder deshalb je Merkmalswert ab und lässt die Variante darauf verweisen. Für Preise, die je Kundengruppe oder Staffel abweichen, gilt die Trennung zwischen Listenpreis und ausgehandeltem Preis unverändert; wie diese Strecke aufgebaut wird, beschreibt der Beitrag zur Preissynchronisation im B2B. Für die Bestandsseite gilt Entsprechendes, sobald mehrere Lager beteiligt sind — dazu die Bestandssynchronisation über mehrere Lager.
Die Matrix ist eine Auskunft, keine Rechnung
Merkmale aus dem Klassifikationsstandard übernehmen
Wer Merkmalsachsen selbst erfindet, pflegt sie auch selbst: in jeder Sprache, für jeden Kanal, bei jeder Sortimentserweiterung. Klassifikationsstandards nehmen diese Arbeit ab und liefern gleich die Schlüssel mit, über die sich Werte maschinell vergleichen lassen. ECLASS beschreibt jedes Produkt und jede Dienstleistung über einen achtstelligen Code (ECLASS) und stellt dazu die Merkmale bereit; das Modell umfasst rund 48.000 Produktklassen (ECLASS) und mehr als 23.000 eindeutige Merkmale (ECLASS). Das Merkmalsmodell für technische Produktdaten geht den umgekehrten Weg und beschreibt jedes Merkmal über Bezeichnung, Merkmalstyp, Einheit und/oder Wert (ETIM). Im Großhandel ist das kein Luxus, sondern die Voraussetzung dafür, dass ein Sortiment über mehrere Kanäle hinweg dieselben Merkmalswerte zeigt.
Beide Standards werden versioniert, und die Version gehört in die Übertragung. Die aktuelle Fassung des technischen Modells ist ETIM 10.0 und wurde im Dezember 2024 veröffentlicht (ETIM); offizielle internationale Ausgaben erscheinen etwa alle drei Jahre (ETIM), dazwischen gibt es Zwischenstände. Von einer Ausgabe zur nächsten können Merkmale hinzukommen, Werte umbenannt oder Klassen zusammengelegt werden. Eine Anbindung, die den Merkmalsschlüssel ohne Versionsangabe speichert, kann später nicht mehr sagen, gegen welche Fassung ein Wert einmal gültig war, und jede Migration wird zur Handarbeit. Das ist derselbe Gedanke wie bei der Stammdatensynchronisation über mehrere Systeme: Ein Schlüssel ohne Herkunft ist ein Wert ohne Bedeutung.
Varianten im Katalogaustausch und in strukturierten Daten
Beim Katalogaustausch tritt eine Bedingung auf, die in Projekten regelmäßig zu Nacharbeit führt: Ein Merkmal trägt entweder eine Variantenliste oder einen festen Wert, nicht beides (BMEcat). Farbe ist also entweder eine Achse mit drei Ausprägungen oder ein Festwert Schwarz. Die Mischform, bei der ein Artikel einen Farbwert trägt und zusätzlich Farbvarianten aufspannt, sieht das Format nicht vor. Das ist kein formaler Zopf, sondern verhindert genau den Zustand, in dem der Kopfartikel eine Farbe behauptet, die seine Varianten widerlegen. Wer den Katalog aus dem ERP heraus erzeugt, sollte diese Prüfung in die Schnittstelle legen und den Export abbrechen lassen, statt einen Katalog auszuliefern, den der Empfänger später zurückweist.
Auf der Ausgabeseite kennt das strukturierte Datenmodell für Suchmaschinen eine eigene Ausdrucksform. Der Typ für Produktgruppen beschreibt eine Gruppe von Produkten, die sich nur in genau benannten Eigenschaften unterscheiden, und bringt dafür drei eigene Eigenschaften mit (schema.org): die Liste der Varianten, die Kennung der Gruppe und die Angabe, welche Merkmale variieren. Bei der Umsetzung lohnt ein Blick auf den Status: Das Vokabular führt diese Begriffe im Bereich der neuen Terme und bittet dort ausdrücklich um Rückmeldungen aus der Praxis, weil sich die Definitionen daran noch schärfen sollen. Wer sie ausgibt, sollte die Auszeichnung je Variante vollständig halten — eigene Nummer, eigener Preis, eigene Verfügbarkeit —, damit die Gruppe auch dann verwertbar bleibt, wenn ein Auswerter den Gruppentyp nicht kennt. Wenn Sie prüfen lassen möchten, wie Ihre Variantenstruktur in beiden Systemen zusammenpasst, besprechen wir Ihren Artikelstamm im Erstgespräch.
Testfälle vor dem Umschalten
- Ein Artikel mit zwei Achsen und einer gesperrten Kombination: Erscheint die gesperrte Auswahl im Shop als nicht wählbar und nicht als ausverkauft?
- Eine neue Farbe im ERP anlegen: Taucht sie im Shop als zusätzliche Auswahl auf, ohne dass jemand die Variantengruppe von Hand anfasst?
- Eine Variante im ERP sperren: Verschwindet sie aus der Auswahl, bleibt ihre Detailseite erreichbar und verweist sie auf die verbliebenen Ausprägungen?
- Postfix-Reihenfolge gegenprüfen: Erzeugen zwei Artikelfamilien für dieselbe Merkmalskombination dieselbe Nummernstruktur?
- Nummernvergabe prüfen: Trägt jede kaufbare Ausprägung eine eigene global eindeutige Artikelnummer, oder teilen sich mehrere Ausprägungen eine?
- Preisabweichung testen: Bekommt eine Ausprägung mit abweichendem Preis ihren eigenen Preis, oder fällt sie auf den Familienpreis zurück?
- Bestände zählen: Stimmt die Summe der Variantenbestände im Shop mit der Summe im ERP überein, und stimmt zusätzlich jede Einzelposition?
- Merkmalsversion prüfen: Steht am übertragenen Merkmalswert, aus welcher Fassung des Klassifikationsstandards er stammt?
Die Variantenmatrix im Shop ist ein Abbild des Artikelstamms und kein Vorschlag an ihn. Sobald der Shop Kombinationen zeigt, die das ERP nicht führt, verhandelt der Kunde über Ware, die es nicht gibt.
Quellen und Studien